Der AdR und die ARLEM begrüßen diesen Schritt und werden dazu beitragen, ihn mit lokalen Stimmen zu gestalten. Bericht über die territorialen Perspektiven, der im nächsten Monat auf der Plenartagung…
Alle zweieinhalb Jahre wählt die Plenarversammlung den Präsidenten/die Präsidentin und den Ersten Vizepräsidenten/die Erste Vizepräsidentin des AdR.
Im Juni 2022 wird Vasco Alves Cordeiro (PT/SPE), Mitglied des Parlaments der Autonomen Region Azoren, zum Präsidenten gewählt. Vasco Alves Cordeiro ist seit 2013 Mitglied des Europäischen Ausschusses der Regionen und war zuvor von 2004 bis 2008 stellvertretendes Mitglied. Seine Präsidentschaft stellte er unter das Motto „Europa von allen für alle“. Drei Prioritäten standen dabei im Mittelpunkt: ein stärkeres und gerechteres Europa, der Einsatz für eine erneuerte Kohäsionspolitik und die Stärkung des politischen Profils des Europäischen Ausschusses der Regionen. Zu seinen Erfolgen zählen unter anderem das größte Europäische Gipfeltreffen der Regionen und Städte, ein starkes Engagement der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften im Vorfeld der Europawahl, eine neue Vision für die Kohäsionspolitik und die Erneuerung der Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission.
Februar 2020: Apostolos Tzitzikostas (EVP), Gouverneur der griechischen Region Zentralmakedonien, wird zum Präsidenten gewählt. In seiner Ansprache vor den 329 Mitgliedern des Ausschusses erläuterte der Präsident die drei Hauptprioritäten seiner Amtszeit: „Erstens muss die Europäische Union im Dienste ihrer Bürgerinnen und Bürger und ihrer Wohnorte – ihrer Dörfer, Städte und Regionen – stehen. Wir müssen den territorialen Zusammenhalt, die Innovation und das Unternehmertum unterstützen, zugleich aber auch glaubwürdige Lösungen für eine solidarische Bewältigung der Migration finden. Die derzeitigen tiefgreifenden Veränderungen der grünen, digitalen und demografischen Revolution zu verstehen und darauf zu reagieren, ist ein zweiter Schwerpunkt für die Regionen und Städte. Und schließlich müssen wir auch die europäische Demokratie stärken und dazu die Regionen und Städte in ihren Mittelpunkt stellen, damit Europa bürgernäher wird.“
Juli 2017: Karl-Heinz Lambertz (SPE, BE), Senator der Deutschsprachigen Gemeinschaft im belgischen Senat, wird zum Präsidenten gewählt. Karl-Heinz Lambertz ist seit 2001 AdR-Mitglied und war von 2011 bis 2015 Vorsitzender der SPE-Fraktion im AdR. Seit dem Jahr 2000 ist er Mitglied des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarates.
Februar 2015: Markku Markkula, Mitglied des Regionalrates von Helsinki und Vorsitzender des Stadtplanungsausschusses von Espoo, wird zum Präsidenten gewählt. Er ist ehemaliger Abgeordneter des finnischen Parlaments (1995–2003). In dieser Zeit gehörte er zwei ständigen Ausschüssen an: dem Ausschuss für Wissenschaft, Bildung und Kultur sowie dem Ausschuss für Zukunftsfragen. Sein internationales Tätigkeitsfeld als Abgeordneter umfasste den Vorsitz des Rates des „European Parliamentary Technology Assessment“ (EPTA), ein Netzwerk zur Technikfolgenabschätzung.
Juni 2014: Michel Lebrun, Mitglied des Stadtrates von Viroinval (Belgien), wird zum Präsidenten gewählt. Nach Abschluss eines Philosophie- und Literaturstudiums an der Katholischen Universität Löwen im Jahr 1970 begann er seine politische Laufbahn 1977 mit seiner Wahl zum stellvertretenden Bürgermeister von Viroinval. Von 1992 bis 1999 war er Minister für Hochschulbildung, Forschung und internationale Beziehungen der Französischen Gemeinschaft, ehe er zum Minister für Raumplanung, Infrastruktur, Verkehr und Telekommunikation Walloniens ernannt wurde.
Juli 2012: Ramón Luis Valcárcel Siso, Präsident der autonomen Region Murcia, wird zum Präsidenten gewählt. Nach Abschluss seines Kunst- und Philosophiestudiums an der Universität Murcia lehrte er Kunstgeschichte und forschte zugleich über die Kunst und Geschichte der Region Murcia. In seiner Rede vor dem Plenum bezeichnet er die laufenden Verhandlungen über den Mehrjährigen Finanzrahmen 2014–2020, den neuen Programmplanungszeitraum für die Strukturfonds sowie die Europäische territoriale Zusammenarbeit als seine Prioritäten.
Februar 2010: Mercedes Bresso, Mitglied des Regionalrates von Piemont, wird am 10. Februar 2010 zur Präsidentin des Ausschusses der Regionen gewählt und am 9. Juni 2010 in ihrem Amt bestätigt. Mercedes Bresso betonte: „In all diesen Themenbereichen kann sich Europa ein Beispiel an den lokalen und regionalen Gebietskörperschaften nehmen. In Krisenzeiten stehen die Regionen und Städte an vorderster Front; sie waren immer schon Experimentierfelder zur Erprobung wirtschaftlicher, sozialer oder auch ökologischer Innovationen.“
Februar 2008: Luc Van den Brande, Senator im flämischen Parlament und Mitglied des AdR (EVP/BE) seit dessen Gründung, wird zum Präsidenten des Ausschusses gewählt. In seiner Rede vor dem Plenum erklärt er: „Wir müssen die hierarchische Pyramidenstruktur, welche die Europäische Union den Mitgliedstaaten überstülpt und die Mitgliedstaaten über die Regionen und die Regionen über die Städte und Gemeinden stellt, über Bord werfen.“
Februar 2006: Michel Delebarre, Bürgermeister von Dünkirchen (Region Nord-Pas de Calais) und Mitglied der französischen Nationalversammlung, wird zum Präsidenten des Ausschusses der Regionen gewählt. Er betont, dass er den AdR zu einer echten europäischen politischen Versammlung machen möchte, die in der Lage ist, ihren Teil zur Wiederaufnahme der Diskussion über Europa beizutragen, und erklärt die Neubelebung der Lissabon-Strategie zu einer der strategischen Prioritäten des AdR.
Februar 2004: Peter Straub, Landtagspräsident von Baden-Württemberg, wird zum Präsidenten des AdR gewählt. Zu seinen obersten Zielen gehört es, engere interinstitutionelle Beziehungen herzustellen und die Arbeit des Ausschusses in den neuen Mitgliedstaaten bekannter zu machen.
Februar 2002: Sir Albert Bore, Vorsitzender des Stadtrates von Birmingham, wird zum Präsidenten des Ausschusses der Regionen gewählt. Für seine Amtszeit nennt er zwei Hauptzielsetzungen: sicherzustellen, dass die Regionalpolitik als treibende Kraft auch weiterhin einen hohen Stellenwert auf der Agenda der EU einnimmt, und das Demokratiedefizit anzugehen, das dazu geführt hat, dass sich breite Teile der Öffentlichkeit vom EU-Beschlussfassungsprozess ausgeschlossen fühlen.
Februar 2000: Jos Chabert, Bau-, Verkehrs- und Gesundheitsminister der Regionalregierung von Brüssel-Hauptstadt, wird zum Präsidenten des AdR gewählt. Er drängt den AdR, engere Beziehungen mit dem Europäischen Parlament und dem Ministerrat herzustellen, und ruft zu stärker politisch geprägten und weniger fachspezifischen Stellungnahmen auf. Jos Chabert kündigt fünf politische Prioritäten an: Beschäftigung, Städtepolitik, Unionsbürgerschaft, Umwelt und Erweiterung.
Februar 1998: Manfred Dammeyer, nordrhein-westfälischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, wird zum Präsidenten des AdR gewählt. Er drängt auf mehr Autonomie der Regionen, Bundesländer bzw. Provinzen bei der Verwaltung der Strukturfonds und fordert eine wettbewerbsfähigere Agrarpolitik der EU. Das AdR-Plenum beschließt auf Vorschlag des Präsidiums, Zahl, Zusammensetzung und Aufgabenbereich der Fachkommissionen des AdR zu ändern, an, damit diese sich effektiver mit den neuen Bereichen befassen können, die dem Ausschuss durch den Vertrag von Amsterdam übertragen wurden.
März 1996: Pasqual Maragall I Mira, Bürgermeister von Barcelona, wird zum AdR-Präsidenten gewählt. Er setzt sich für eine transparente und legitime interne Organisation und die Anerkennung des AdR als Organ ein.
März 1994: Jacques Blanc, Präsident des Regionalrates Languedoc-Roussillon, wird zum ersten Präsidenten gewählt, Pasqual Maragall i Mira (SPE/ES) zum Ersten Vizepräsidenten.