Plenartagungen  

Der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) hält bis zu sechs Plenartagungen pro Jahr ab, an denen AdR-Mitglieder (oder Stellvertreter) aus Regionen und Städten aller 28 Mitgliedstaaten der EU teilnehmen.

Die Plenartagungen, die in der Regel unter dem Vorsitz des AdR-Präsidenten stattfinden, dienen insbesondere dazu,

  • Stellungnahmen, Berichte und Entschließungen zu verabschieden,
  • das politische Programm des AdR zu Beginn jeder Mandatsperiode anzunehmen,
  • den Präsidenten, den Ersten Vizepräsidenten und die übrigen Mitglieder des Präsidiums zu wählen,
  • die Fachkommissionen des Ausschusses einzusetzen,
  • den Entwurf des Voranschlags der Ausgaben und Einnahmen des AdR zu billigen,
  • die Geschäftsordnung zu ändern und zu verabschieden. 

Die betreffende AdR-Fachkommission bestellt eines ihrer Mitglieder als Berichterstatter, der den Entwurf einer Stellungnahme zu einem Legislativvorschlag erarbeitet, über den dann auf einer der Plenartagungen des AdR abgestimmt wird. Nach Verabschiedung der Stellungnahme mit einfacher Mehrheit wird sie den Organen der EU übermittelt.

Der AdR kann auch von sich aus durch eine Initiativstellungnahme seinen Standpunkt zu einem bestimmten Thema bekunden.

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