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Europäischer Grüner Deal: Startschuss für die Null-Schadstoff-Plattform der Interessenträger  

Am 16. Dezember 2021 sind die Mitglieder der im EU-Aktionsplan: „Schadstofffreiheit von Luft, Wasser und Boden“ angekündigten Plattform der Interessenträger zum ersten Mal zusammengekommen, um mit der Ausarbeitung des Arbeitsprogramms 2022–2024 zu beginnen, mit dem die Umsetzung des Aktionsplans unterstützt werden soll. Die Plattform ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen Kommission und des Europäischen Ausschusses der Regionen.

Der Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) und Gouverneur der griechischen Region Zentralmakedonien, Apostolos Tzitzikostas , unterstrich: „Schadstoffe sind die häufigste umweltbedingte Ursache von Krankheiten und vorzeitigen Todesfällen weltweit. Die Verschmutzung der Umwelt hat Folgen für unser Klima, für unsere Ökosysteme, für die baulich gestaltete Umwelt und für die lokale Wirtschaft. Umweltverschmutzung kennt keine Grenzen, sie schadet der Gesundheit und dem Wohlergehen unserer Bevölkerung. Wir haben den Ko-Vorsitz der Null-Schadstoff-Plattform übernommen, weil wir wollen, dass die EU jede Region, jede Stadt und jedes Dorf unterstützt. Die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften Europas setzen sich für den Schutz ihrer Bevölkerung und ihrer Umwelt ein, dafür brauchen sie jetzt aber die direkte technische und finanzielle Unterstützung der EU, damit unsere Bemühungen, die Umweltverschmutzung auf Null zu senken, möglichst schnell fruchten können.“

Das für Umwelt, Meere und Fischerei zuständige Kommissionsmitglied Virginijus Sinkevičius ergänzte: „Bei der Umsetzung unseres Aktionsplans kommt der Null-Schadstoff-Plattform eine wichtige Rolle zu. Wir haben viel Arbeit vor uns. Wir rufen alle Beteiligten auf, erfolgversprechende Verfahren zu finden und weiterzugeben und sich um Synergien mit anderen Initiativen zu bemühen, sei es der Europäische Klimapakt, die Plattform der Interessenträger für die Kreislaufwirtschaft oder andere.“

Die Null-Schadstoff-Plattform wird zur Umsetzung der Leitinitiativen und Maßnahmen des Null-Schadstoff-Aktionsplans beitragen, indem sie

  • Akteure aus verschiedenen Bereichen und Fachgebieten miteinander in Kontakt bringt, um komplexe Herausforderungen anzugehen, bspw. durch die Förderung einer gemeinsamen Umwelt- und Gesundheitsagenda;
  • eine gemeinsame Vision für die Verwirklichung der Null-Schadstoff-Ziele entwirft. 
  • Marieke Schouten (NL/Grüne), Beigeordnete der Gemeinde Nieuwegein und AdR-Berichterstatterin für den EU-Aktionsplan: „Schadstofffreiheit von Luft, Wasser und Boden“ , sowie Patrick Child , stellvertretender Generaldirektor der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission.

Hintergrundinformationen:

Mit der Null-Schadstoff-Plattform der Interessenträger sollen die Null-Schadstoff-Agenda und die Umsetzung des Null-Schadstoff-Aktionsplans der EU in alle Politikbereiche getragen werden. Auf dieser Plattform werden Interessenträger und Experten aus verschiedenen Bereichen, wie Gesundheit, Landwirtschaft, Forschung und Innovation, Verkehr, Digitalisierung und Umwelt, zusammenkommen. Die Plattform soll das Gefühl der Verantwortung für eine gemeinsame Aufgabe stärken, die Zusammenarbeit fördern und ganzheitliche Lösungen im Sinne möglichst großer Synergien mit den Bemühungen zur Senkung der CO 2 -Emissionen und zur wirtschaftlichen Erholung nach der COVID-19-Pandemie vorantreiben. Die Plattform ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen Kommission und des Europäischen Ausschusses der Regionen.

Mehr als 100 Städte in der EU erfüllen immer noch nicht die Luftqualitätsnormen der EU. Laut jüngsten Schätzungen der EUA war 2019 der vorzeitige Tod von 307 000 Menschen in der EU auf Feinstaub zurückzuführen. Mindestens 58 %, d. h. 178 000 dieser Todesfälle hätten verhindert werden können, wenn alle Mitgliedstaaten der EU den Grenzwert von 5 µg/m³ gemäß der neuen Luftqualitätsleitlinie der WHO erfüllt hätten.

Im Bereich Wasserqualität erfüllen sieben Hauptstädte in der EU nicht die Mindestanforderungen. Für eine gute Abwasserbehandlung sind in den kommenden Jahren Investitionen von mehr als 200 Mrd. Euro erforderlich ( Europäische Kommission ).

Ansprechpartner:

David Crous

+32 (0) 470 88 10 37

David.Crous@cor.europa.eu

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