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Die Woiwodschaft Łódzkie und ihre bewährten Verfahren für die Kreislaufwirtschaft  

Mitglieder der Fachkommission ENVE besuchten am 14./15. März die Woiwodschaft Łódzkie, um mehr über ihre bewährten Verfahren im Bereich Kreislaufwirtschaft zu erfahren.

Die Delegation besuchte verschiedene Projekte in den Bereichen Umweltschutz, Abfallbewirtschaftung, Bioökonomie, erneuerbare Energien und Ökoinnovation, die in Zusammenarbeit zwischen der Privatwirtschaft, Instituten für angewandte Wissenschaft und Forschung, NGO und der Woiwodschaft Łódzkie entstanden sind.

Marschall Witold Stępień (PL/EVP), Mitglied des Europäischen Ausschusses der Regionen seit Oktober 2011, wollte mit dieser Fachexkursion in sein Heimatland konkrete Projekte öffentlich-privater Partnerschaften vorstellen, die wirtschaftliche und ökologische Vorteile für die lokalen Gemeinschaften bieten.

„Das Beispiel der Woiwodschaft Łódzkie zeigt, dass Lokalregierungen als Akteure des Wandels den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft voranbringen können, die letztlich zu Niedrigemissions-Gemeinschaften führen“, so Witold Stępień (PL/EVP).

Die Woiwodschaft Łódzkie nimmt an dem europäischen Projekt „Synergic Circular Economy across European Regions“ (SCREEN) teil. Ziel ist die Entwicklung eines Referenzrahmens für die Verwirklichung von Synergien zwischen Horizont 2020, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation und den europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) in Verbindung mit der Kreislaufwirtschaft.

Zur Delegation der Fachkommission ENVE zählten Bruno Hranić (HR/EVP), Bürgermeister von Vidovec, Kroatien, Gillian Ford (UK/EA), Mitglied des London Borough of Havering, Vereinigtes Königreich, Marco Dus (IT/SPE), Mitglied des Gemeinderates von Vittorio Veneto, Provinz Treviso, Italien, Vytautas Vigelis (LT/ALDE), Mitglied des Gemeinderates von Švenčionys, Litauen, József Ribányi (HU/EVP), stellvertretender Vorsitzender des Komitatsrates von Tolna, Ungarn, Andres Jaadla (EE/ALDE), Mitglied des Stadtrates von Rakvere, Estland, Ioanis Sgouros (EL/SPE), Mitglied des Regionalrates, Region Attika, Griechenland, Mary Freehill (IE/SPE), Mitglied des Stadtrates von Dublin, Irland, Jaroslav Hlinka (SK/SPE), Bürgermeister von Košice-Süd, Slowakei, Giuseppe Rinaldi (IT/SPE), Präsident der Provinz Rieti, Italien, Vytautas Kanevičius (LT/EKR), Mitglied des Gemeinderates von Kazlų Rūda, Litauen, und Raymund Kovács (HU/EVP), Vertreter der Kommunalverwaltung des XVI. Bezirks von Budapest, Ungarn.

Die ENVE-Delegation besuchte folgende Projekte:

Zentrum für Innovation und Technologietransfer, Medizinische Universität Łódź: Koordinierung zwischen Wissenschaft und Unternehmen für wirtschaftliche Entwicklung im Medizin- und Gesundheitssektor. Dieses Zentrum dient als Gründerzentrum für neue Unternehmensprojekte und bietet gleichzeitig administrative Unterstützung in allen Vermarktungsetappen. Bereiche: Onkologie, Neurologie, neurodegenerative Erkrankungen, biomolekulare Wissenschaften, Kardiologie, Diabetes, Allergien und Immunologie.

GREEN HUB: eine informelle Initiative für Nullabfall im Gesundheitssektor. Green Hub ist eine Initiative von lokalen und regionalen NGO, Unternehmen und Wissenschaftlern zur Verwirklichung der Kreislaufwirtschaft.

Stadt Brzeziny: Die Stadt Brzeziny setzt ein Projekt in Höhe von 5 Millionen Euro für eine saubere Strom- und Wärmeerzeugung, die Installierung von Photovoltaik-, Solar- und Windanlagen sowie die Einführung eines Verkehrssystems um, das elektrische Fahrzeuge nutzt.

STEIG Sp. z o.o. – Hersteller der polnischen Modulhäuser BOXlife: ein gemeinnütziges Sozialunternehmen, das in der Herstellung von Modulgebäuden für Wohn- und Dienstleistungszwecke führend ist. Leitmotive sind soziale Ziele, Menschenrechte, Umwelt sowie bewährte Verfahren für Arbeit und Beschäftigung zur Integration sozial ausgegrenzter Menschen.

Cluster für Abfallwirtschaft und Recycling: Dieser Cluster wurde von Unternehmen, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, Fördereinrichtungen und Beratungsunternehmen im Bereich Umwelterziehung gegründet mit Blick auf Sammlung, Entsorgung, Verarbeitung, Recycling und Verbringung aller Arten von Industrieabfällen. Spezialisiert auf gebrauchte Elektro- und Elektronikgeräte. Dieser überregionale Cluster geht über die Woiwodschaft Łódzkie hinaus und umfasst auch die Woiwodschaften Wielkopolskie, Lubelskie, Lubuskie, Malopolska, Masovia, Kujawsko-Pomorskie, Silesia, Świętokrzyskie und Zachodniopomorskie.

O-PAL RECYKLING: Ankauf, Sammlung, Wiederverwertung, Verarbeitung und Recycling aller Arten von Abfällen.

STAL-CAR: Stal-Car betreibt seit 2006 zwei lizenzierte und genehmigte Fahrzeug-Recyclinganlagen. Das Unternehmen ist daher einer der größten Händler für gebrauchte Fahrzeug-Ersatzteile in Polen.

Die nächste Fachexkursion der Fachkommission ENVE findet im April nach Nijmegen statt. Als „Grüne Hauptstadt Europas 2018“ verfügt Nijmegen in Sachen umwelt- und klimafreundliche Städte über einen reichen Erfahrungsschatz.

Kontakt:

David Crous

david.crous@cor.europa.eu

+32 (0) 470 88 10 37

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