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Für die Digitalisierung brauchen kleine und mittlere Unternehmen Unterstützung auf allen Ebenen  
Wirtschaftslandesrätin Eibinger-Miedl bei Konferenz des Europäischen Ausschusses der Regionen in Rumänien

Die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen in strukturschwachen und abgelegenen Gebieten standen im Mittelpunkt der Konferenz der Fachkommission für Wirtschaftspolitik (ECON) des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) am 22. Juni in Bukarest. Erstmals vertrat Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl die Steiermark auf dem Panel der internationalen Konferenz.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) bilden das Rückgrat der europäischen Wirtschaft und schaffen sichere Arbeitsplätze vor Ort. Obwohl Europa in vielen Industriezweigen weltweit führend ist und die europäischen Unternehmen in Schlüsselbranchen mit Blick auf Technologie und Automatisierung richtungsweisend sind, hinkt der Großteil der KMU weit hinterher, vor allem in entlegenen oder strukturschwachen Gebieten. Dass Digitalisierung im ländlichen Raum eine Chance sein kann zeigt das Beispiel Steiermark.

Gerade im ländlichen Raum haben KMUs großes Potential von neuen Technologien und Arbeitsweisen zu profitieren und sie entscheidend mitzugestalten. Es ist unsere Aufgabe das Bewusstsein hierfür zu schaffen, lückenloses Breitband bereitzustellen, den Austausch von Know-How zu ermöglichen und KMUs finanziell zu unterstützen. In der Steiermark sind wir mit Initiativen wie der neuen Breitbandgesellschaft des Landes SBIDI, unseren Aus- und Weiterbildungsangeboten und unserem länderübergreifenden Silicon Alps Cluster auf dem richtigen Weg “, erklärte Barbara Eibinger-Miedl , steirische Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus, Europa, Wissenschaft und Forschung. Sie ist seit 12. April Mitglied im Ausschuss der Regionen.

Den Gebietskörperschaften kommt eine zentrale Rolle dabei zu, die für KMUs notenwendigen Rahmenbedingungen für den Übergang ins digitale Zeitalter zu schaffen. Dies erfordert ein koordiniertes Vorgehen der verschiedenen Regierungsebenen, um die Probleme der KMUs anzugehen und ihre künftige Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.

Die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften spielen eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Digitalisierung von Aktivitäten der KMUs in Bereichen wie Forschung und Innovation, Bildung und Qualifikation, Infrastruktur und öffentliche Investitionen. Die europäische Unterstützung in Form des Programms COSME und interregionaler Kooperationsprogramme wie Interreg ist eine weitere wesentliche Voraussetzung für die Förderung der dringend benötigten Zusammenarbeit zwischen regionalen Clustern. Wir müssen auf allen Ebenen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass unsere KMUs – vor allem in strukturschwachen Regionen – die Herausforderungen der Digitalisierung, die für ihre Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit so entscheidend ist, erfolgreich bewältigen können “, so Michel Delebarre ‚ Vorsitzender der Fachkommission ECON.

Die Konferenz fand auf Einladung des Bürgermeisters des 3. Bezirks von Bukarest, Robert Sorin Negoiţă (RO/EVP), und in Anwesenheit des rumänischen Wirtschaftsministers Ștefan-Radu Oprea, Vertretern der Europäischen Kommission und Experten aus ganz Europa statt.

Einschlägige Stellungnahmen des AdR:

Die Zukunft des COSME-Programms

Intelligente Regulierung für KMU

Förderung von Start-up- und Scale-up-Unternehmen in Europa

Eine europäische Industriestrategie

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