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Bürgermeister und Kommunalverbandsvorsitzende von „Villes de France“ schließen sich der Kohäsionsallianz an  

Eine Delegation von Bürgermeistern und Kommunalverbandsvorsitzenden des französischen Städteverbands „ Villes de France “ unterzeichnete bei einem Zusammentreffen mit dem Präsidenten des Europäischen Ausschusses der Regionen die #CohesionAlliance , um ihrer Unterstützung für eine starke Kohäsionspolitik der EU Ausdruck zu verleihen, die allen Städten und Regionen nach 2020 zugutekommt.

Die Delegation von Bürgermeistern und Kommunalverbandsvorsitzenden unter Leitung von Caroline Cayeux, Bürgermeisterin von Beauvais und Präsidentin von „Villes de France“, hat heute in Brüssel mit dem Präsidenten des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR), Karl-Heinz Lambertz, Fragen im Zusammenhang mit der Zukunft der Kohäsionspolitik im Rahmen der langfristigen Finanzplanung der EU für den Zeitraum 2020-2027 erörtert.

Aufgrund der Auswirkungen des Brexit auf den EU-Haushalt (nämlich ein Minus von 12 bis 13 Mrd. Euro jährlich) und der Übernahme neuer politischer Prioritäten durch die EU – etwa Verteidigung, Sicherheit und die Steuerung der Migration – besteht nämlich die Gefahr, dass Abstriche an der europäischen Kohäsionspolitik gemacht werden. Deshalb hat der AdR in Zusammenarbeit mit den wichtigsten Verbänden der Gebietskörperschaften der EU im vergangenen Oktober die „Kohäsionsallianz“ (#CohesionAlliance) ins Leben gerufen. Mit dieser Initiative sollen die europäischen Entscheidungsträger auf die Bedeutung einer robusten Kohäsionspolitik für alle Städte und Regionen in der Zeit nach 2020 und auf deren nach wie vor wesentliche Rolle in der Europäischen Union hingewiesen werden.

Die Kohäsionspolitik der EU muss alle europäischen Regionen abdecken, solange es weiterhin Inseln der Armut sogar in den reichsten Städten und Regionen gibt. Zwischen 2014 und 2020 werden dank der Kohäsionspolitik in Frankreich über 26 Mrd. Euro investiert, um Arbeitsplätze zu schaffen und das Wachstum anzukurbeln, den Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft zu fördern sowie Innovation und die Wettbewerbsfähigkeit von KMU zu unterstützen,“ so AdR-Präsident Karl-Heinz Lambertz. „Für Städte werden über 6 Mrd. Euro in die Förderung von Beschäftigung und sozialer Inklusion und die Bekämpfung der Armut gesteckt. Dank der Kohäsionspolitik konnte der städtische Nahverkehr in Frankreich zwischen 2007 und 2013 bereits für über 440 000 Nutzer verbessert werden. Den Wegfall der Kohäsionspolitik müssten wir mit dem Auseinanderdriften unserer Regionen, ja des gesamten Kontinents bezahlen“, fügte er hinzu.

„Die Kohäsionspolitik ist eine Brücke zwischen der Europäischen Union und den Regionen und für die Bürgerinnen und Bürger ein konkreter Ausdruck des europäischen Projekts. Angesichts der anschwellenden Euroskepsis müssen alle Regionen unterstützt werden,“  so die Präsidentin von „Villes de France“, Caroline Cayeux.

„Die Mandatsträger von „Villes de France“, dem Verband mittelgroßer Städte, die sich zwischen den Metropolen und dem ländlichen Raum verorten, bekräftigen ihre Unterstützung für diese Politik. Sie trägt zur Verringerung von Ungleichheiten bei und bietet eine Chance für gemeinsame Fortschritte hin zu einer ausgewogenen und nachhaltigen Entwicklung unserer Regionen. Durch die Unterstützung von Projekten in den Bereichen Beschäftigung, Gesundheit, Energie, Bildung, Kultur und Mobilität dienen diese Kofinanzierungen Tag für Tag der Erreichung gemeinschaftlicher Ziele. Die lokalen Gebietskörperschaften sind eigentlich die besten Partner der Europäischen Union,“  hob Frau Cayeux hervor.

Die Delegation von „Villes de France“ bestand u. a. aus folgenden Mandatsträgern:

Caroline CAYEUX, Bürgermeisterin von Beauvais, Vorsitzende des Kommunalverbands Beauvaisis, Präsidentin von „Villes de France“;

Bruno BOURG-BROC, Vorsitzender des Kommunalverbands Châlons-en-Champagne, Ehrenpräsident;

Gilbert MEYER, Bürgermeister von Colmar, Vorsitzender des Kommunalverbands Colmar, Vizepräsident;

Jérôme BALOGE, Bürgermeister von Niort, Vorsitzender des Kommunalverbands Niort;

Luc BOUARD, Bürgermeister von La Roche-sur-Yon, Vorsitzender des Kommunalverbands La Roche-sur-Yon;

Julien FREYBURGER, Bürgermeister von Maizières-lès-Metz, Vorsitzender des Gemeindeverband Rives de Moselle;

Laurent KALINOWSKI, Bürgermeister von Forbach, Vorsitzender des Kommunalverbands Forbach.

Informationen für die Presse:

Villes de France ist ein Verband, dem französische Städte mit einer Bevölkerung von 15 000 bis 100 000 Einwohnern und deren Umland angehören; dies ist die Lebenswelt von fast der Hälfte der französischen Bevölkerung (30 Mio. Einwohner). Dieser Verband von 600 Städten und 300 Gemeindeverbänden vertritt die Interessen der „mittelgroßen“ Städte und Agglomerationen in der französischen gebietspolitischen und institutionellen Landschaft.

Die „Kohäsionsallianz“ (#CohesionAlliance) ist eine Basisbewegung, die allen offensteht, die der Überzeugung sind, dass die Kohäsionspolitik im Rahmen des EU-Haushalts nach 2020 auch weiterhin eine tragende Säule für die Zukunft der EU sein muss. Diese Allianz wurde vom AdR gemeinsam mit den wichtigsten Verbänden von Städten und Regionen der EU als Wortführer einer entschiedeneren, wirksameren, sichtbaren Kohäsionspolitik gebildet, die allen Regionen und Städten nach 2020 zugänglich ist.

Seit ihrem Start im Oktober 2017 hat die Allianz fast 3 000 Unterzeichner vereint, darunter regionale und lokale Gebietskörperschaften, Mitglieder des Europäischen Parlaments, EU-Minister, Berufsverbände, Hochschulen und Gewerkschaften.

Weitere Informationen unter https://cohesionalliance.eu.

Ansprechpartnerin:

Nathalie Vandelle

Tel.: +32 2 282 2499

nathalie.vandelle@cor.europa.eu

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