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Transformative Action Award 2019: Circular Berlin, Leuven2030 und Lousada in der engeren Wahl  
Die Preisverleihung findet am 21. November im Europäischen Ausschuss der Regionen statt. Der Preisträger erhält 10 000 EUR zur Verwirklichung transformativer Maßnahmen in seiner Gemeinde, Stadt oder Region.

Die Projekte Circular Berlin (Deutschland) und Leuven2030 (Belgien) sowie die Stadt Lousada (Portugal) sind in der engeren Wahl für den Transformative Action Award 2019.

Diese Auszeichnung wird bereits zum dritten Mal für Projekte verliehen, die mittels der in der Baskischen Erklärung aufgezeigten 15 Wege zur Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele, zur Umsetzung des Klimaschutzübereinkommens von Paris und zum soziokulturellen, sozioökonomischen und technologischen Wandel der Gesellschaft beitragen.

„Mit dem Transformative Action Award werden die Bemühungen von Städten und Gemeinden gewürdigt, nachhaltige Gemeinschaften zu schaffen “, erläuterte Karl Heinz Lambertz , Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen. „Die Botschaft dieses Preises ist klar: Lokale Demokratie und Bürgerengagement sind die treibenden Kräfte für eine nachhaltige Zukunft.“

Im Rennen um den Titel „Transformative Maßnahme des Jahres 2019“ befinden sich folgende Bewerber:

Circular Berlin , ein Projekt, mit dem die Kreislaufwirtschaft in der deutschen Hauptstadt durch die Bereitstellung von Plattformen für Mitwirkung und Wissensaustausch sowie die Unterstützung der Akteure vor Ort durch Zusammenarbeit gefördert werden;

Leuven2030 , ein Projekt zur Aufstellung eines umfassenden Fahrplans zur Verwirklichung von Klimaneutralität unter Einbeziehung aller lokalen Interessenträger und zur Konzipierung eines innovativen Governance-Modells für dessen Umsetzung, und

die Stadt Lousada , die über Umwelterziehung den Umweltschutz fördern und alternative Wege für die Auszeichnung von Naturschutzgebieten und die Schaffung neuer Beschäftigungsmöglichkeiten anstoßen und unterstützen sowie die Bürgerinnen und Bürger wieder ihrem ländlichen Umfeld näher bringen will.

„Ich möchte allen Finalisten und allen diesjährigen Bewerbern gratulieren“ , erklärte Cor Lamers (NL/EVP) ‚ Bürgermeister von Schiedam, Vorsitzender der Fachkommission ENVE des AdR und Jurymitglied. „Es ist erfreulich, dass so viele hervorragende Bewerbungen eingegangen sind. Die Finalisten stehen für die innovativen und inspirierenden Maßnahmen, die Städte und zivilgesellschaftliche Organisationen vor Ort ergreifen, um den Klimawandel zu bekämpfen und so unseren Planeten zu erhalten und wiederherzustellen, unsere Wirtschaft auf eine Kreislaufwirtschaft umzustellen und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Derartige Projekte verändern unsere Gesellschaft zum Besseren“ .

Unter der starken Konkurrenz von 40 Bewerbern wählte die Jury für eine besondere Erwähnung die Stadt Umeå (Schweden) mit ihrer transformativen Maßnahme in Form einer öffentlichen Bibliothek für Sportgeräte, Spielzeug und Freizeitartikel aus.

„Die Stadt Umeå verdient besondere Anerkennung für ihre beispielhafte und vielversprechende transformative Maßnahme, mit der wirtschaftliche Schranken für den Zugang von Kindern zu kulturellen Aktivitäten abgebaut, Inklusion gefördert, die lokale Gemeinschaft unterstützt und gestärkt und noch dazu die Umweltauswirkungen verringert werden“ , so Wolfgang Teubner, Regionaldirektor von ICLEI Europa und Jurymitglied.

Die Preisverleihung findet am 21. November 2019 im Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) statt. Der Preisträger erhält 10 000 EUR zur Verwirklichung transformativer Maßnahmen in seiner Gemeinde, Stadt oder Region.

Zur Auszeichnung gehören auch eine Siegertrophäe, der Titel „Transformative Maßnahmen des Jahres 2019“ sowie die kostenlose Teilnahme an der europäischen Konferenz Mannheim2020 und die Möglichkeit zur Projektpräsentation auf dieser Konferenz, die Städten und städtischen Interessenträgern eine Aktionsplattform bietet, um sich neue Impulse zu holen und für mehr Nachhaltigkeit zu engagieren. Vom 30. September bis 2. Oktober 2020 werden in Mannheim mehr als 800 Teilnehmer und 100 Redner zusammenkommen, die als ebenenübergreifende Schnittstelle zwischen der Europäischen Union und Nachhaltigkeitsmaßnahmen auf lokaler Ebene agieren.

Weitere Informationen, auch über die Finalisten, finden Sie hier .

Hintergrund:

Der Transformative Action Award wurde gemeinsam von ICLEI – Lokale Gebietskörperschaften für Nachhaltigkeit, dem Baskenland und der dänischen Stadt Aalborg ins Leben gerufen und wird vom Europäischen Ausschuss der Regionen und der Europäischen Investitionsbank unterstützt.

ICLEI Europa – Lokale Gebietskörperschaften für Nachhaltigkeit ist ein weltweites Netz von über 1 750 lokalen und regionalen Gebietskörperschaften, die sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung einsetzen. ICLEI ist in über 100 Ländern aktiv, nimmt Einfluss auf die Nachhaltigkeitspolitik und fördert lokale Maßnahmen für eine emissionsarme, umweltgerechte, faire, resiliente und kreislauforientierte Entwicklung. Die Mitglieder und Experten arbeiten über Peer-to-Peer-Austausch, Partnerschaften und Kapazitätenaufbau zusammen, um einen systemischen Wandel zur Schaffung nachhaltiger Städte herbeizuführen.

In der Baskischen Erklärung werden neue Wege aufzeigt, um die europäischen Städte im Sinne eines lebenswerten und inklusiven Europas produktiv, nachhaltig und resilient zu gestalten. Mit dieser Erklärung soll der soziokulturelle, sozioökonomische und technologische Wandel gefördert und beschleunigt werden. Sie ist der nächste Schritt auf dem Weg zu lokaler Nachhaltigkeit und knüpft an die Charta von Aalborg (1994) und die Verpflichtungen von Aalborg (2004) an. Mit der Baskischen Erklärung sollen engagierte Kommunalpolitiker darin bestärkt werden, dass sie unkonventionell denken und neue Wege beschreiten müssen, um die Zivilgesellschaft in die Bewältigung der wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Herausforderungen einzubinden. Zugleich zeigt sie, wie wichtig es ist, nachhaltige Lösungen zu finden, die die wirtschaftliche Wertschöpfung zugunsten der Bevölkerung vor Ort steigern.

Die Europäische Plattform für nachhaltige Städte wurde 2016 im Anschluss an die 8. Europäische Konferenz nachhaltiger Städte und Gemeinden im Baskenland ins Leben gerufen. Mit Unterstützung der Stadt Aalborg (Dänemark), des Baskenlands und von ICLEI Europa will die Plattform vor allem die Baskischen Erklärung verbreiten, die das wichtigste Ergebnis der 8. Europäische Konferenz nachhaltiger Städte und Gemeinden war. Die 9. Europäische Konferenz nachhaltiger Städte und Gemeinden findet vom 30. September bis 2. Oktober 2020 in Mannheim (Deutschland) statt.

Eine Auswahl von Fotos der Preisverleihung des „Transformative Action Award“ 2018 finden Sie in unserem Flickr-Album zum Herunterladen.

ICLEI-Ansprechpartner: robert.morrow@iclei.org

Ansprechpartner im AdR: david.crous@cor.europa.eu