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Auszeichnung „Europäische Unternehmerregion 2019“ für Asturien (Spanien), Gelderland (Niederlande) und Thessalien (Griechenland)  

Nur die Regionen mit der überzeugendsten und vielversprechendsten unternehmenspolitischen Vision erhalten die jährlich vergebene Auszeichnung „Europäische Unternehmerregion“ (EER), eine Initiative des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR). In diesem Jahr wählte die Jury das Fürstentum Asturien, die Provinz Gelderland und die Region Thessalien aufgrund ihrer herausragenden Strategien und ihres Einsatzes für die Förderung des Unternehmertums in ihrer Region als würdige Preisträger aus.

„Wie die Preisträger 2019 beweisen, sind die Regionen Europas der wichtigste Motor für Wachstum und tragen entscheidend zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei. Die Regionen stellen eine klare unternehmenspolitische Zukunftsvision auf, bei der Innovation, Zusammenarbeit und Investitionen in die Bildung im Mittelpunkt stehen. Sie schaffen ein passendes Umfeld, in dem Unternehmen florieren können, und stärken so das soziale und wirtschaftliche Gefüge unserer Gebiete“ , betonte Karl-Heinz Lambertz , Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen, bei der Bekanntgabe der Preisträger.

Das Fürstentum Asturien, Spanien

Im Fürstentum Asturien im Nordwesten Spaniens hat sich ein tiefgreifender wirtschaftlicher Wandel von traditionellen Industriezweigen hin zu kompetenzbasierten Wirtschaftsbranchen vollzogen. Die frühere intensive industrielle Entwicklung stellt die Region vor Herausforderungen; ihre EER-Strategie stützt sich daher im Wesentlichen auf Innovation, Diversifizierung und Humankapital. Die Region wurde aufgrund ihrer beeindruckenden Reihe an Maßnahmen ausgewählt, mit denen sie die Gründung und das Wachstum von Unternehmen unterstützt, den Zugang kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu Finanzmitteln verbessert und die unternehmerische Bildung fördert. Dazu kommen Maßnahmen zur Förderung der Umstellung auf eine Niedrigemissionswirtschaft.

„Für die Regionalregierung von Asturien sind die beiden Konzepte Innovation und Unternehmertum miteinander verknüpft. Daher fördern wir Programme auf verschiedenen Bildungsstufen, mit denen wir das Talent unserer jungen Generation stimulieren, um ein System wissensintensiver KMU und Start-ups aufzubauen, durch das Innovationen in Unternehmen vorangetrieben werden“ , erläuterte Isaac Pola Alonso , Minister für Beschäftigung, Industrie und Tourismus der Regionalregierung von Asturien.

Die Provinz Gelderland, Niederlande

Gelderland gehört zu den 20 wirtschaftlich wettbewerbsfähigsten Regionen Europas und hat sich eine international wettbewerbsfähige und nachhaltige Wirtschaft zum Ziel gesetzt, in der technologisch fortschrittliche Produkte und Verfahren zur Bewältigung wichtiger gesellschaftlicher Herausforderungen entwickelt werden. Die EER-Strategie Gelderlands ist stark sektorspezifisch ausgerichtet und umfasst vier Handlungsschwerpunkte: höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung, eine bessere Beschäftigungslage, ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum und eine bessere unternehmerische Bildung.

„Wir fühlen uns geehrt, dass wir zur Europäischen Unternehmerregion 2019 gewählt wurden. Dadurch wird gewürdigt, wie sich in Gelderland Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung mit vereinten Kräften für ein nachhaltiges Wachstum einsetzen. Gemeinsam machen wir Innovation zur Wirklichkeit“ , erklärte Michiel Scheffer , Mitglied der Deputiertenstaaten der Provinz Gelderland, zuständig für Wirtschaft, Innovation, europäische und auswärtige Angelegenheiten.

Die Region Thessalien, Griechenland

Die Region Thessalien will die Folgen des anhaltenden Rückgangs ihrer Wirtschaftsleistung angehen, um ihr unternehmerisches Potenzial wieder aufzubauen und die hohe Arbeitslosigkeit zu senken. Die Strategie der Region steht unter dem Motto „Neue Impulse für das Unternehmertum“ und ist das Ergebnis eines gemeinsamen Bottom-up-Prozesses, an dem alle wichtigen regionalen Interessenträger beteiligt sind. Damit sollen der Unternehmensgeist der Bevölkerung gefördert und konkrete Maßnahmen zur Förderung eines intelligenten, innovationsorientierten Unternehmertums aufgelegt werden.

„Unser oberstes politisches Ziel ist die Umkehrung der negativen Entwicklungen in allen sozioökonomischen Indikatoren in der Region und die Neuausrichtung der regionalen Wirtschaft hin zu Wissen und Innovation, Ressourceneffizienz und ökologischer Nachhaltigkeit sowie mehr und qualitativ höherwertigerer Beschäftigung. Wir verstehen unsere EER-Auszeichnung als äußerst wertvolle Chance, die Anstrengungen der regionalen Interessenträger für die Entwicklung von Synergien und den Austausch von Wissen und Ressourcen zusammenzubringen, um das Unternehmertum zu fördern und zu unterstützen, Verknüpfungen zu überregionalen bewährten Verfahren zu schaffen und unternehmerische Vorbilder zu würdigen und zu fördern“ , unterstrich Konstantinos Agorastos , Gouverneur der Region Thessalien.

Die Auszeichnung „Europäische Unternehmerregion 2019“

Im Rahmen des Projekts Europäische Unternehmerregion (EER) werden alljährlich drei Städte, Regionen oder Gebiete der EU ermittelt und ausgezeichnet, die ungeachtet ihrer Größe, ihrer Wirtschaftskraft und ihrer Kompetenzen eine herausragende und innovative Strategie zur Unternehmensförderung umsetzen wollen. Den Regionen mit dem überzeugendsten, weitsichtigsten und vielversprechendsten Plan wird für das folgende Jahr die Auszeichnung „Europäische Unternehmerregion“ (EER) verliehen.

Die EER-Jury, die sich aus AdR-Mitgliedern, Vertretern der EU-Institutionen, Sozialpartnern und Verbänden von Städten und Regionen zusammensetzt, wird die Umsetzung der preisgekrönten Strategien im Jahr 2019 begleiten. Am Ende des Auszeichnungsjahres besucht sie dann die Regionen, um die Fortschritte zu überprüfen und eine objektive externe Bewertung ihrer politischen Maßnahmen vorzunehmen. Die wichtigsten Ergebnisse und Erfolge der EER - Preisträger 2019 werden anschließend auch über das EER-Netz verbreitet und von den regionalen und lokalen Gebietskörperschaften diskutiert.

Fotos von der Veranstaltung können auf flickr abgerufen werden.

Ansprechpartnerin:

Carmen Schmidle

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