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Gouverneur Zentralmazedoniens neuer Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen  
Apostolos Tzitzikostas: „Mein Ziel ist es, Europa bürgernäher zu machen.“

Der Grieche Apostolos Tzitzikostas (EVP) wurde heute zum Präsidenten des Europäischen Ausschusses der Regionen gewählt. Der Gouverneur der griechischen Region Zentralmazedonien wird in den nächsten zweieinhalb Jahren an der Spitze der Versammlung der lokalen und regionalen Mandatsträger der EU stehen. Zudem wählte der Ausschuss in seiner ersten Sitzung der neuen fünfjährigen Mandatsperiode Vasco Ilídio Alves Cordeiro, Präsident der Regionalregierung der Azoren (Portugal), zum Ersten Vizepräsidenten.

In seiner Rede vor den 329 Mitgliedern des Ausschusses aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten legte der neue Präsident drei Hauptprioritäten für seine Amtszeit dar:

„Erstens muss die Europäische Union im Dienste ihrer Bürgerinnen und Bürger und ihrer Wohnorte – ihrer Dörfer, Städte und Regionen – stehen. Wir müssen den territorialen Zusammenhalt, die Innovation und das Unternehmertum unterstützen, zugleich aber auch glaubwürdige Lösungen für eine solidarische Bewältigung der Migration finden. Die derzeitigen tiefgreifenden Veränderungen der grünen, digitalen und demografischen Revolution zu verstehen und darauf zu reagieren, ist ein zweiter Schwerpunkt für die Regionen und Städte. Und schließlich müssen wir auch die europäische Demokratie stärken und dazu die Regionen und Städte in ihren Mittelpunkt stellen, damit Europa bürgernäher wird.“

Der Präsident bezeichnete den Brexit als „Weckruf“, Die EU müsse den Bedürfnissen der Bürger besser gerecht werden. „Als gewählte Kommunal- und Regionalpolitiker stehen wir in der Pflicht, die Europäische Union so zu gestalten, dass sie auch jene anspricht und erreicht, die sich vernachlässigt oder vergessen fühlen. Die EU muss ihre Entscheidungen so bürgernah wie möglich treffen, um das Leben der Menschen zu verbessern. Wir müssen dafür sorgen, dass die Union den Bedürfnissen der Menschen gerecht wird und Vertrauen wiedergewinnt. Die EU muss unter Beweis stellen, dass sie zuhören und sich ändern kann.“

Der neu gewählte Erste Vizepräsident Vasco Ilídio Alves Cordeiro erklärte in seiner Antrittsrede: „Meine Wahl bestätigt, dass in dieser Institution alle Regionen und Städte wichtig sind und eine aktive Rolle im europäischen Projekt spielen, ganz gleich, wie weit entfernt, groß oder reich sie sind. Die EU muss die treibende Kraft für eine verheißungsvolle Zukunft sein. Wir müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln, damit alle Regionen und Städten eine wichtige Rolle zu spielen haben. Ihr Beitrag ist entscheidend, damit die EU ihr Ziel, niemanden zurückzulassen, erreichen kann. Die vor uns stehenden Herausforderungen erfordern Entschlossenheit und Mut. Als neuer Erster Vizepräsident werde ich mich dafür einsetzen, dass die Stimme der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften gehört wird.“

Weitere Informationen:

Apostolos Tzitzikostas (EVP/GR) - Lebenslauf und Antrittsrede

Vasco Ilídio Alves Cordeiro (SPE/PT) - Lebenslauf und Antrittsrede

Fotos in Hochauflösung

Ansprechpartnerin:

Carmen Schmidle

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carmen.schmidle@cor.europa.eu