Europäische Woche der Regionen und Städte  

​Die Europäische Woche der Regionen und Städte (#EURegionsWeek) ist die größte in Brüssel stattfindende Veranstaltung zum Thema Regionalpolitik.

Sie hat sich zu einer einzigartigen Kommunikations- und Networkingplattform entwickelt, die Regionen und Städte aus ganz Europa sowie deren politische Vertreter, Beamte, Experten und Wissenschaftler zusammenbringt.

In den letzten 17 Jahren hat sie sehr erfolgreich vor Augen geführt, wie die Regionen und Städte EU-Mittel zur Verbesserung des Alltags der Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

Wie sieht diese Veranstaltung konkret aus?

Anfang Oktober kommen über 9 000 Teilnehmer – darunter mehr als 1 000 Rednerinnen und Redner – aus ganz Europa und darüber hinaus nach Brüssel zu den über 300 Arbeitssitzungen, Ausstellungen und Networking-Veranstaltungen zum Thema regionale und lokale Entwicklung. Das Programm wird jedes Jahr an den spezifischen Kontext der EU-Agenda angepasst. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Warum eine „Woche“ der Regionen und Städte?

Die Regionen und Städte sind an der Gestaltung der meisten EU-Maßnahmen beteiligt. Die Gebietskörperschaften in der EU sind für ein Drittel der öffentlichen Ausgaben (2 100 Mrd. EUR pro Jahr) sowie für zwei Drittel der öffentlichen Investitionen (ca. 200 Mrd. EUR) zuständig, wobei diese Investitionen häufig EU-Rechtsvorschriften unterliegen.

Wie hat alles angefangen?

2003 lud der Europäische Ausschuss der Regionen – die Versammlung der Regional- und Kommunalvertreter der EU – in Brüssel ansässige Vertretungsbüros lokaler und regionaler Gebietskörperschaften bei der Europäischen Union ein, als Teil eines gemeinsamen Tages der offenen Tür, der „Open Days“, ihre Gebäude für Besucher zu öffnen. Im Laufe der Zeit hat sich diese Initiative zu einer jährlichen Großveranstaltung entwickelt, an der auch die Europäische Kommission und andere Interessenträger beteiligt sind. 2016 wurde sie in „Europäische Woche der Regionen und Städte“ umbenannt, weshalb die Bezeichnung „Open Days“ wegfiel. Damit sollte eine Verwechslung mit dem „Tag der offenen Tür“, der jährlich in allen EU-Institutionen zeitnah zum Schuman-Tag im Mai in Brüssel stattfindet, sowie mit ähnlichen Veranstaltungen, die Kommissionsvertretungen in den Mitgliedstaaten aus demselben Anlass organisieren, vermieden werden.

Wer sind die Veranstalter?

Die Europäische Woche der Regionen und Städte wird vom Ausschuss der Regionen der EU (AdR) und der Generaldirektion für Regional- und Städtepolitik der Europäischen Kommission (GD REGIO) gemeinsam ausgerichtet. Zu Anfang des Jahres – meist im Januar – werden mittels eines Aufrufs entsprechende Partner gesucht. Nach diesem Aufruf werden mehr als 500 Partner aus ganz Europa ausgewählt: Regionen und Städte, häufig gruppiert in Konsortien mit gemeinsamen Anliegen (regionale Partnerschaften), Unternehmen, Finanzinstitute, internationale Verbände oder Wissenschaftsorganisationen. Die Veranstaltungspartner sind aufgefordert, Seminare zu Themen von gemeinsamem Interesse abzuhalten, die häufig mit der Durchführung der europäischen Struktur- und Investitionsfonds und anderer EU-Programme in Zusammenhang stehen.

Wie ist das Programm aufgebaut?

Das Programm orientiert sich an einem Motto und an einer Reihe von Einzelthemen. Die Workshops und Debatten werden von drei Kategorien von Partnern veranstaltet: 1. regionalen Partnerschaften zwischen europäischen Regionen und Städten; 2. institutionellen Partnern der EU und 3. Unternehmen, Finanzinstitutionen sowie lokalen und europäischen Verbänden. Die Teilnehmer und Redner begeben sich dazu an verschiedene Veranstaltungsorte in Brüssel, wie z. B. Konferenzsäle, Räumlichkeiten der regionalen Partner, Vertretungen von Mitgliedstaaten sowie weitere Einrichtungen.

Wer nimmt an der Europäischen Woche der Regionen und Städte teil?

Das Publikum hat ein spezifisches Interesse an der Regional- und Städtepolitik, daher handelt es sich hauptsächlich um Beamte der kommunalen, regionalen, nationalen und EU-Ebene. Der typische Teilnehmer kommt von einer Regional- oder Kommunalverwaltung, besucht die Veranstaltung zum ersten Mal und ist eigens hierfür nach Brüssel gereist.

Welche Wirkung hat die Europäische Woche der Regionen und Städte?

Die Wirkung der Veranstaltung wurde von Anfang an systematisch ausgewertet. Die Teilnehmer haben insbesondere die Nützlichkeit der Informationen, die sie von den EU‑Institutionen erhalten, für eine professionelle Verwaltung der EU-Mittel sowie die Möglichkeit zur Kontaktpflege mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern herausgestellt. Die Bedeutung der Veranstaltung lässt sich auch an der großen Medienresonanz ablesen. Seit Jahren schon kommen bis zu 300 Journalisten von Print- und Online-Medien sowie Radio- und Fernsehsendern aus ganz Europa für die Berichterstattung über die Veranstaltung nach Brüssel.

Wie bewerben Sie sich als Partner?

Weitere Informationen zur Bewerbung als Veranstaltungspartner finden Sie auf der Website der Europäischen Woche der Regionen und Städte.

Wie melden Sie sich als Teilnehmer an?

Weitere Informationen zur Anmeldung als Teilnehmer finden Sie auf der Website der Europäischen Woche der Regionen und Städte.

Wie können Sie den Newsletter abonnieren?

Den Newsletter können Sie hier abonnieren: Newsletter der Europäischen Woche der Regionen und Städte.​
Einschlägige Informationen

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  • Episode 1
    Featured partners: European Citizen Action Service, Re-grow City.
  • Episode 2
    Featured partners: URBACT, UIA Initiative
  • Episode 3
    Featured partners: UITP, Polis Netowrk, EMT Madrid
  • Episode 4
    Featured partner: ESPON EGTC
  • Episode 5
    Featured partners: EUROCHAMBRES, DIGITALEUROPE.
  • Episode 6
    Featured partners: CMPR, Urban Generation Mix.
  • Episode 7
    Featured partners: Bonn Science Shop, Action Programme, Regions for Open Science.
  • Episode 8
    Featured partner: Interreg.
  • Episode 9
    Featured partners: Eurotowns, Rumorless Cities.
  • Episode 10
    Featured partner: Interact EU