Regionen handeln  

 
Mit der Initiative „Regionen und Städte für Entwicklung“ trägt der Europäische Ausschuss der Regionen dazu bei, dass der Europäische Konsens über die Entwicklungspolitik und die UN-Nachhaltigkeitsziele umgesetzt werden. Im Rahmen der Initiative sollen die Leistungen der Städte und Regionen bei der Umsetzung des auf 15 Jahre angelegten UN‑Aktionsplans für die Menschen, den Planeten und den Wohlstand gewürdigt werden. Dabei werden die Vorteile von Beiträgen der Basis zur Lösung globaler Herausforderungen herausgestellt. Zudem wird eine neue Politik auf europäischer und internationaler Ebene propagiert, die die Kommunen, Städte und Regionen bei der Suche nach angemessenen lokalen Antworten auf internationale Probleme stärkt.

Gemäß dem UN-Ziel Nr. 11 für eine nachhaltige Entwicklung, Städte und Regionen „inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu gestalten“, sind die Hauptziele der Kampagne #Regions4Dev:

  • Nachhaltigkeit: Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und konkret für eine ökologischere Wirtschaft bzw. Kreislaufwirtschaft
  • Widerstandsfähigkeit: Maßnahmen der Städte und Regionen zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an seine Auswirkungen
  • Sicherheit: Maßnahmen der Städte und Regionen der EU zur Stabilisierung der EU-Nachbarländer und zur Entwicklung der Städtediplomatie
  • Inklusive Gesellschaften: Maßnahmen, mit denen Städte für Frauen, Kinder, Senioren, Menschen mit Behinderungen und Zuwanderer inklusiv gestaltet werden.


Warum #Regions4Dev?

Globale Herausforderungen erfordern Taten auf lokaler Ebene – in den Regionen, Städten und Kommunen. Wenn die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften nicht die Führung übernehmen, wird die Welt das gesteckte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, nicht erreichen. Die Städte und Regionen sehen sich gezwungen zu handeln, da sie die sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen, denen die Welt ausgesetzt ist, als erste spüren – dabei, wo und wie die Menschen leben, arbeiten und sich entwickeln. Viele lokale und regionale Gebietskörperschaften ergreifen die Initiative und suchen nach Lösungen, wie ihre Gemeinschaften mit den Veränderungen auf nachhaltige Weise umgehen können. Sie gehen sogar noch einen Schritt weiter, schmieden internationale Bündnisse und gehen Partnerschaften mit Gemeinschaften in anderen Ländern ein.

Im Rahmen des Europäischen Konsenses über die Entwicklungspolitik und der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung hat die Europäische Union anerkannt, dass es nötig ist, global zu denken und lokal zu handeln.

Das Potenzial, über das Regionen und Städte, die Katalysatoren für Veränderungen sowie Stabilisatoren sein können, auf vielen Gebieten verfügen, wird von den nationalen Regierungen sowie auf internationaler Ebene jedoch noch nicht anerkannt. Dabei sind Städte und Regionen mittlerweile Akteure auf der internationalen Bühne. #Regions4Dev soll verdeutlichen, welche Rolle sie bereits spielen.


Veränderungen unterstützen

  • Die Welt verändert sich rasch, und wir müssen schnell darauf reagieren und Maßnahmen auf jeder Regierungs- und Verwaltungsebene ergreifen.
  • Unterstützen Sie die Initiative von Nikosia – Peer-to-Peer-Partnerschaften mit Städten in Libyen.
  • Unterstützen Sie die Ukraine-Initiative – Peer-to-Peer-Partnerschaften mit Städten und Regionen in der Ukraine.
  • Treten Sie dem globalen Bürgermeisterkonvent für Klima und Energie bei – einer Basisinitiative, die ihren Ausgang in Europa nahm und 2016 zu einer globalen Bewegung wurde.
  • Schließen Sie sich der Initiative Bürgermeister für Wirtschaftswachstum an – mit der Städte und Regionen der Östlichen Partnerschaft ihre Wirtschaft mit Unterstützung der EU entwickeln können.
  • Unterstützen Sie Städte und Regionen in Entwicklungsländern – der AdR und die Europäische Kommission vermitteln Ihnen Partnerregionen im Rahmen von Peer-to-Peer-Partnerschaften.