Interinstitutionelle Beziehungen
Als politische Versammlung lokaler und regionaler Mandatsträger fungiert der Ausschuss der Regionen (AdR) als Beratungsorgan für die drei EU-Institutionen, die für die Ausarbeitung und Verabschiedung des EU-Rechts zuständig sind. Daher ist eine enge Zusammenarbeit mit diesen Institutionen für die politische Arbeit des AdR unerlässlich. So verabschiedet der AdR Empfehlungen zu Legislativvorschlägen, wird aber auch proaktiv tätig, indem er bereits im Vorfeld ihrer Ausarbeitung politische Ansätze vorschlägt, die sich auf seinen Erfahrungsschatz und das Fachwissen aus den Gebietskörperschaften stützen.
 
Wichtige Eckpunkte für die interinstitutionellen Beziehungen sind das Legislativprogramm, das im Rahmen der Strategieplanung der Europäischen Kommission und der Ratsvorsitze erarbeitet wird, sowie die politischen Prioritäten des AdR und der interinstitutionelle Zeitplan.
 
Diese Planung soll zu einer besseren Wirkung der AdR-Stellungnahmen beitragen, und zwar in politisch relevanten Bereichen, in denen der AdR durch die Einbringung der lokalen und regionalen Dimension einen Mehrwert im politischen Kontext der EU erbringen kann.
 
 
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